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Lebensmittelabfälle vermeiden

Jährlich wirft jeder Deutsche Lebensmittel im Wert von durchschnittlich 300 Euro weg. Das entspricht zwei vollen Einkaufswagen. Ein Drittel davon ist noch originalverpackt. Dabei kann man leicht einen Großteil dieses Mülls vermeiden. Allein durch bessere Planung beim Einkauf und durch richtige Lagerung kann man einige hundert Euro im Jahr sparen. Das schont den Geldbeutel und ist zudem besser für die Umwelt. Unsere 4 Tipps zeigen wie es funktioniert.

Tipp 1: Richtig einkaufen

Jeder kennt die Situation – nach der Arbeit schaut man noch schnell im Lebensmittelgeschäft vorbei, und kaum, dass man vorm Kühlregal steht, fragt man sich: „Was fehlt eigentlich im Kühlschrank?“ Die Folge sind oft Fehlkäufe. Gute Einkaufsplanung ist daher der erste Schritt zur Müllvermeidung. Checken Sie erst Ihren Kühlschrank, bevor Sie unüberlegt etwas kaufen, das noch in ausreichender Menge vorhanden ist. Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel. Greifen Sie auch mal zur kleineren Packungsgröße. Denn was nützt es, wenn man beim 2-Kilo-Sack Kartoffeln 60 Cent spart, braucht aber nur ein Kilo? Das zweite Kilo Kartoffeln landet dann oft im Müll. Schnell verderbliche Lebensmittel sollten Sie nur dann kaufen, wenn Sie sicher sind, dass Sie diese auch aufbrauchen werden.

Tipp 2: Richtig lagern

Die meisten Frischeprodukte werden üblicherweise im Kühlschrank aufbewahrt. Es ist wichtig, dass Sie diesen regelmäßig reinigen. Die Oberflächen und Dichtungen sollten am besten mit Essigwasser abgewischt werden, das hilft Keime zu bekämpfen. Kontrollieren Sie die Temperatur Ihres Kühlschranks. Bei mehr als fünf Grad können sich Mikroorganismen bilden. Geöffnete Packungen sollten Sie möglichst schnell verbrauchen oder in einen gut schließenden Behälter umfüllen.

Bei der Lagerung von Ost und Gemüse werden oft Fehler gemacht. Das eine hält sich besser gekühlt, doch bei dem anderen ist der Kühlschrank tabu. Dabei gilt eine Grundregel: Exoten mögen es warm, einheimische Sorten bevorzugen es kühl. Papaya und Bananen gehören nicht in den Kühlschrank, Erdbeeren und Äpfel hingegen schon. Äpfel, Aprikosen und Pflaumen geben ein Reifegas ab, das andere Früchte im Umfeld schneller verderben lässt. Das gilt auch für manche Gemüsesorten, wie z.B. Tomaten. Diese sind zudem kälteempfindlich und gehören genau so wenig in den Kühlschrank, wie Kartoffeln und Auberginen.

Tipp 3: Richtig prüfen

Viele Lebensmittel werden weggeworfen, weil sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Doch das ist in den meisten Fällen ein Fehler. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt lediglich an, bis zu welchem Tag der Hersteller für die einwandfreie Qualität des Lebensmittels garantiert. Es sagt nichts über die tatsächliche Haltbarkeit des Produkts aus. Darum sollten Sie stets selbst prüfen, ob das Lebensmittel noch genießbar ist, bevor Sie es entsorgen. Verlassen Sie sich dabei auf ihre Sinne. Sieht das Produkt noch genießbar aus? Riecht es noch gut? Schmeckt es noch? Haben Sie alle diese Fragen mit „Ja“ beantwortet, können Sie das Produkt bedenkenlos verzehren. Um bei Eiern festzustellen, ob sie noch nicht verdorben sind, hilft ein einfacher Test. Legen Sie das Ei in ein Gefäß mit Wasser. Geht es unter, ist das Ei noch gut, schwimmt es jedoch an der Oberfläche, sollten Sie es nicht mehr verwenden. Schimmelige Lebensmittel sollten Sie sofort wegwerfen. Einzige Ausnahme bildet Hartkäse. Hier reicht es aus die schimmelige Stelle großzügig wegzuschneiden.

Tipp 4: Richtig loswerden

Reste vom Vortag müssen nicht im Abfall landen. Gekochte Speisen halten sich bedenkenlos zwei bis drei Tage im Kühlschrank. So kann man sie am nächsten Tag als Mittagessen mit auf die Arbeit nehmen. Sie lassen sich auch gut einfrieren und später wieder auftischen. Aus übriggebliebenen Beilagen, wie Kartoffeln, Reis und Nudeln, lässt sich eine leckere Pfanne zubereiten. Zusammen mit ein paar Kräutern, Gemüse, Fleisch oder Eiern zaubern Sie so aus Resten ein leckeres Mittagessen.

Viele kennen das – kurz bevor man in Urlaub fährt, stellt man fest, dass der Kühlschrank noch voll ist. Vieles davon wäre nach zwei Wochen Ferien wohl verdorben. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Verschenken Sie die Lebensmittel an Freunde, Nachbarn oder Familie. Diese werden sich bestimmt darüber freuen.

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