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Gibt es gesunde Alternativen zum Zucker?

Zucker an sich stellt zunächst einmal keine Gesundheitsgefahr dar. Ohne Zucker ist der Mensch nicht lebensfähig. Glucose ist der wichtigste Energielieferant. Deshalb ist von Natur aus in nahezu allen Lebensmitteln Zucker enthalten. Jedoch entfaltet Zucker erst im Zusammenspiel mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen die gewünschte Wirkung und führt nicht zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels.

Wie bei allen Stoffen gilt auch für Zucker: Die Dosis macht das Gift. In geringen Mengen ist keine Zuckerart schädlich. Das Problem bei der modernen Ernährung ist jedoch, dass vielen industriell gefertigten Lebensmitteln ein Übermaß an Zucker zugesetzt wird. Zucker wird als Geschmacksträger eingesetzt und dient nicht in erster Linie als Energielieferant.

Wenn man schon zu Zucker greift, dann sollte es eine Zuckerart sein, die nur als Energielieferant dient, aber keine weiteren gesundheitsgefährdenden Begleiterscheinungen mit sich führt. Folgende Liste soll Ihnen eine kleine Übersicht über gute und weniger gute Zuckerarten geben:

Glucose

Glucose ist ein Einfachzucker, der als Traubenzucker oder Dextrose in den Handel kommt. Natürlicher Traubenzucker ist in Früchten, Gemüsen, Vollkornprodukten und Honig zu finden.

Der in industriell gefertigten Lebensmittel eingesetzte Traubenzucker ist jedoch künstlich erzeugt. Er wird aus Kartoffel-, Weizen- oder Maisstärke mittels gentechnisch veränderter Mikroorganismen gewonnen. Die verwendete Stärke stammt häufig aus gentechnisch verändertem Mais.

Dieser Traubenzucker ist weit davon entfernt, der Gesundheit in irgendeiner Weise förderlich zu sein.

Fructose

Die Fructose ist ebenfalls ein Einfachzucker. In der Natur kommt sie in Früchten, Gemüsen und Honig vor. Fructose ist, anders als der der Name vermuten lässt, kein gesunder Zucker. Sie verhindert die Entwicklung eines Sättigungsgefühls. Und da Fructose schneller in Fett umgewandelt wird als Glucose, gilt sie als Dickmacher Nummer eins.

Ein weiterer, ganz wesentlicher Aspekt sollte in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Fructose ist der ideale Nährstoff für Bakterien, Pilze und Krebszellen. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2010 konnte nachweisen, dass Krebszellen die synthetische Fructose der Glucose vorziehen und dass sie dadurch deutlich besser gedeihen.

Die industriell gefertigte Fructose wird, ebenso wie künstliche Glucose, mithilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt.

Saccharose

Die Saccharose ist ein Zweifachzucker. Wir kennen sie als normalen Kristallzucker. Saccharose wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr raffiniert. Aber auch Vollrohrzucker und Rohrohrzucker sind nichts anderes als Saccharose. Man erhält sie meist in Reformhäusern oder Naturkostläden. Dort werden diese Zucker häufig als vollwertig und gesund angepriesen. Dennoch handelt es sich hier um konzentrierte Zuckerarten, deren hoher Zuckergehalt die möglichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der enthaltenen Mikronährstoffe wieder zunichte macht.

Maltose

Die Maltose, auch als Malzzucker bekannt, entsteht auf natürlichem Weg beim Keimen von Getreide. Aufgrund des karamellartigen Geschmacks ist Maltose häufig in Süßwaren, Backwaren, Kindernahrung und Getränken zu finden. Malzzucker besitzt im Vergleich zu anderen Zuckerarten nur eine geringe Süßkraft und wird darum immer in Verbindung mit anderen Süßungsmitteln eingesetzt.

Sirup

Beim Sirup handelt es sich um eine dickflüssige, konzentrierte Lösung, die durch Kochen pflanzlicher Stärke unter Zuhilfenahme von gentechnisch hergestellten Enzymen produziert wird. Da dieses Herstellungsverfahren äußerst günstig ist, ist Sirup der meisteingesetzte Zucker. Man findet ihn in unzähligen Fertiggerichten und Getränken.

Man unterscheidet in Glucosesirup, Fructosesirup und High Fructose Corn Syrup (HFCS). Ihnen allen gemein ist eine hohe Süßkraft. Darum sind diese Sirup-Arten in nahezu allen Süßwaren, Fertiggerichten und Getränken enthalten.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des kanadischen Zuckerahorns. Zwar enthält Ahornsirup recht hohe Mineralienmengen (90 - 100 mg Calcium pro 100 g, 1,5 mg Zink und 25 mg Magnesium), doch fällt das bei der üblichen Verzehrmenge nicht ins Gewicht.

Im Ahornsirup sind reichlich Antioxidantien sowie Verbindungen enthalten, die sich bei Diabetes positiv auswirken können, doch als regelrecht gesund kann man Ahornsirup auch wieder nicht bezeichnen. Mit Sicherheit ist Ahornsirup besser als Haushaltszucker und erstrecht besser als Fructosesirup.

Eine Sirup-Sorte mit vielen gesundheitlichen Vorteilen gibt es jedoch, der Yacon-Sirup.

Yaconsirup

Yacon ist ein in Peru hochgeschätztes Wurzelgemüse. Aus dieser Wurzel wird der Yaconsirup gewonnen, der auch zu einem Pulver weiterverarbeitet wird. Beide sind zwar weniger süß als Zucker und Honig, dafür sind sie aber umso gesünder und kalorienärmer.

Yaconsirup kann man getrost als gesunde Süße bezeichnen, denn er vereint vielerlei gesundheitliche Vorteile. Er enthält neben Eisen, Calcium und Kalium zahlreiche Antioxidantien.

Der im Yaconsirup enthaltene Zucker besteht zum Großteil aus Fructooligosacchariden. Diese werden nicht in der Leber abgebaut, sondern dienen - ähnlich wie Inulin - den guten Darmbakterien als Nahrung. Eine gesunde Darmflora wird dadurch gefördert. Zudem hat dieser Zucker eine ballaststoffähnliche Wirkung.

Yaconsirup und Yaconpulver sind für Diabetiker und Übergewichtige eine wirklich gesunde Zuckeralternative.

Süßstoffe

Zu den bekanntesten Süßstoffen zählen Aspartam, Saccharin und Sucralose.

Sie verfügen über eine starke Süßkraft, haben aber dennoch keine Kalorien. Da sie keinen Zucker enthalten, bieten sie auch Bakterien und Pilzen keine Nahrung. Das aber ist bereits der einzige Vorteil der Süßstoffe.

Süßstoffe stehen im Verdacht das Diabetesrisiko zu erhöhen. Zudem bergen sie Gefahren für die Nieren, sollen Frühgeburten auslösen und das Schlaganfallrisiko steigern. Wer an Migräne leidet, sollte Süßstoffe meiden, da diese einen Migräneschub auslösen können.

Honig

Honig ist normalerweise ein naturbelassenes Produkt. Er enthält neben Fructose, Glucose, Saccharose sowie weiteren Mehrfachzucker auch noch einige Mineralien und Enzyme. Das könnte ihn zu einer wertvollen Zuckerquelle machen - wäre da nicht sein hoher Zuckeranteil von 80 Prozent.

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker wird aus dem frischen Saft der Kokosblüte gewonnen. Er schmeckt kräftig caramellartig und ist weniger süß als Haushaltszucker. Sein Fructoseanteil ist mit 2 bis 9 Prozent sehr gering. Dafür ist sein Mineralstoffangebot für einen Zucker bemerkenswert hoch. Daher zählt er ebenfalls zu den relativ gesunden Zuckerarten.

Zuckeraustauschstoffe

Bekannte Zuckeraustauschstoffe sind Sorbit, Xylit, Mannit, Maltit, Isomalt sowie Stevia. Zuckeraustauschstoffe werden in der Regel aus natürlichen Rohstoffen gewonnen.

Generell haben Zuckeraustauschstoffe weniger Kalorien als normaler Zucker und gelangen langsamer ins Blut. Darüber hinaus sind sie nur schwach säurebildend, so dass sie der Zahngesundheit nicht schaden.

Zusammenfassung

Auch wenn es einige wenige Zuckerarten gibt, die nicht gänzlich gesundheitsschädlich sind, sollte man immer auf seinen Zuckerkonsum achten. Zucker findet sich in nahezu jedem industriell produzierten Lebensmittel. Achten Sie auf die Zutatenliste und meiden Sie, wenn möglich, künstliche Fructose.

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