Footer Helfer RELOADED - Version: 1.7.0
  • Versandkostenfrei ab 19,90 € innerhalb Deutschlands

  • Günstige Versandkosten innerhalb Europas

  • 24 Stunden Service Hotline 06575-95120

Der Herbstdepression entfliehen

Der Sommer ist vorbei und der Herbst hält langsam Einzug. Wir merken das besonders daran, dass die Tage stetig kürzer werden; morgens wird es immer später hell und abends früher dunkel. Morgentlicher Nebel verstärkt den Eindruck, dass die unbeschwerte Sommerzeit vorbei ist.

Das ist der Zeitpunkt, an dem viele in eine Art Depression fallen. Ärzte sprechen von einer sogenannten Herbst- oder Winterdepression. Die gute Nachricht direkt am Anfang. Bei den meisten Menschen verschwindet diese Herbstdepression wieder im Frühling, wenn die Tage wieder länger werden und die Natur zu neuem Leben erwacht.

Bereits jeder vierte Deutsche leidet unter einer Herbstdepression. Sie macht sich z. B. durch folgende Symptome bemerkbar:

  • gedrückte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • gesteigertes Schlafbedürfnis
  • vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten

Eine Herbstdepression tritt bei Frauen viermal häufiger auf als bei Männern

Forscher führen das vor allem darauf zurück, dass die Zirbeldrüse in der lichtarmen Zeit mehr von dem Schlafhormon Melatonin produziert. Ein anderer wichtiger Faktor ist zweifellos, dass wir modernen Menschen dem Rhythmus der Natur nicht mehr folgen. In der Herbst-Winter-Phase herrschte früher allgemein eine Zeit der Ruhe; wir kennen das vom Winterschlaf bei Tieren. Heute durchbrechen Zentralheizung, elektrisches Licht, Winterurlaub im Süden den normalen Jahreszeitenrhythmus. Wir haben die Illusion, von den Jahreszeiten unabhängig zu sein.

Auch wenn wir keinen Einfluss auf die Jahreszeiten haben, heißt das nicht, dass jeder, der unter einer Herbstdepression leidet, dieser auf Dauer hilflos ausgeliefert ist.

7 Tipps, um einer Herbstdepression vorzubeugen

Tipp 1 – Bewegung

Bewegen Sie sich tagsüber viel im Freien - mindestens eine halbe Stunde täglich und auch bei schlechtem Wetter. Überwinden sie Ihren inneren Schweinehund! Nach einem Spaziergang fühlen Sie sich besser.

Tipp 2 – Ernährung

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Essen Sie nicht zu viel, denn sonst bereuen Sie es im Frühjahr (Winterspeck). Besonders gut ist kalorienarme Kost: viel frisches Obst und Gemüse. Gelegentlich etwas Schokolade oder Süßes ist in Ordnung, denn Süßigkeiten enthalten Stoffe, die im Körper zu Serotonin umgebaut werden, und Serotonin hebt die Stimmung. 

Tipp 3 – Farben

Gerade sonnige Farben, wie Orange, Gelb und Rot sind bestens geeignet, um die Stimmung zu heben. Betätigen Sie sich als Raumausstatter und dekorieren Sie Ihre Wohnung mit bunten Kissenbezügen, farbigen Tischdecken und fröhlichen Bildern. Auch hilft es, sich farbefroh zu kleiden. Farben sind Streicheleinheiten für die Seele.

Tipp 4 – Düfte

Bergamotte- und Jasminöl sind wirksame Düfte, um die Stimmung aufzuhellen. Sie rufen im Gehirn Erinnerungen und Bilder an den Sommer hervor.

Tipp 5 – Musik

Singen vertreibt Sorgen und hebt die Stimmung. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Lassen Sie Ihre Lieblingsmusik laufen, singen Sie mit und bewegen Sie sich zum Rhythmus der Musik. Das bewirkt wahre Wunder.

Tipp 6 – Licht

Wer sehr stark unter Herbstdepressionen leidet, für den empfiehlt sich eine Lichttherapie mit Tageslichtlampen. Diese ahmen das Sonnenlicht nach. Die Vitamin D Produktion im Körper wird angekurbelt, die Ausschüttung vom Wachhormon Serotonin angekurbelt. Man sollte die Lichttherapie möglichst früh am Morgen machen. Dafür sollte man sich mindestens eine Stunde vor diese spezielle Lampe setzen. Sie können dabei lesen oder frühstücken. Ab und zu müssen sie in die Lampe schauen. Bei 60 bis 70 Prozent der Betroffenen reicht eine Woche Lichttherapie, um die dunkle Jahreszeit ohne Trübsal zu verbringen.

Tipp 7 – Positiv Denken

Sorgen Sie für positive Gedanken. Wie in jeder Situation spielen auch bei der Herbstdepression Ihre Einstellungen eine wichtige Rolle. Wer sich einredet, dass jetzt die dunkle, schwere Jahreszeit kommt und man eh machtlos dagegen ist, verschlimmert dadurch die Herbstdepression.

 

Wie gesehen, hat man vielfältige Möglichkeiten einer Herbstdepression zu entfliehen. Bei wem das alles nicht hilft, der sollte unbedingt das Gespräch mit einem Facharzt suchen. Möglicherweise liegen Ihrem herbstlichen Stimmungstief schwerwiegendere Ursachen zugrunde.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.