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Zuckersüß oder gallenbitter: Wie gesund sind Zuckerersatzprodukte?

Zucker hat einen schlechten Ruf. Er macht bei übermäßigem Verzehr nicht nur dick, sondern schadet auch den Zähnen und bietet Kariesbakterien einen idealen Nährboden. Wer zuviel und zu häufig Zucker isst, hat sogar ein höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken – also buchstäblich „zuckerkrank“ zu werden. Kein Wunder also, dass Zuckerersatzmittel derzeit einen regelrechten Boom erleben. Ob sie ihrem Ruf als gesunde Alternative zum Zucker gerecht werden, haben wir uns genauer angesehen.

 

Bis zu 400x süßer als Zucker

Wesentlich süßer als Zucker und dabei doch deutlich kalorienärmer, mit diesem Versprechen locken viele Süßstoffe. Dazu gehört auch Stevia, das erst seit einigen Jahren auf dem europäischen Markt erhältlich ist. Im Dezember 2011 wurden die aus der Pflanze gewonnen Steviolglycoside als Süßungsmittel in der EU zugelassen und sind seitdem unter Kennzeichnung E 960 in Lebensmitteln zu finden.

Stevia ist bis zu 400 Mal süßer als Zucker, doch der Geschmack ist für viele Menschen gewöhnungsbedürftig: als lakritz-artig und manchmal auch bitter wird er oft beschrieben. In vielen Steviaprodukten wird daher nur ein Teil des Zuckers mit Stevia ersetzt. Neben dem Zuckerersatz bleibt so auch echter Zucker im Produkt. Achten Sie daher darauf, welche Süßungsmittel in der Zutatenliste aufgeführt sind und ob Zucker darunter ist.  

 

Zahnfreundliche Zuckeralternative

Zucker ist ein Zahnfeind. Daher ist nach dem Genuss von Zucker gründliche Zahnpflege unerlässlich, um Karies zu vermeiden. Verschiedene Süßstoffe bieten sich dagegen als zahnfreundlichere Alternativen an. So werden etwa viele zahnverträgliche Produkte mit Xylit gesüßt. Der sogenannte Birkenzucker ist antikariogen, das heißt, er bietet keinen Nährboden für Kariesbakterien und findet häufig in Zahnpflege-Kaugummis Verwendung. Daneben enthält er rund 40% weniger Kalorien als normaler Zucker, ist aber fast genauso süß.

So gesund Xylit für die Zähne ist, kann er im Verdauungstrakt für Probleme sorgen. Zu Anfang und bei übermäßigem Verzehr kann der Süßstoff Blähungen oder Durchfall verursachen. Deswegen sollten Sie Produkte mit Xylit oder Xylitol nur in Maßen zu sich nehmen.

 

Natürlicher Zuckerersatz

Eine natürliche und altbekannte Alternative zum Haushaltszucker ist Honig. Zwar enthält er mehr Kalorien als Zucker, doch dafür ist er auch etwas süßer. So benötigen Sie insgesamt weniger davon, um Ihre Speisen zu süßen. Mit seinem niedrigen Glykämischen Index sorgt Honig außerdem dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsam steigt. Denn nach dem Verzehr von Zucker steigt der Blutzucker stark an und fällt ebenso schnell wieder ab. Energie aus Zucker hält daher im Gegensatz zu Honig wesentlich kürzer an.

Daneben enthält Honig sehr viele Antioxidantien und Vitamine wie Vitamin B und C. Dank seiner antibakteriellen Wirkung ist das Naturprodukt Honig gerade in der Erkältungszeit eine beliebte Ergänzung auf dem Speiseplan. Wer auf tierische Produkte verzichten will, kann mit Ahornsirup eine Alternative zum Bienenhonig nutzen, die viele Mineralstoffe enthält. Zähneputzen ist übrigens nach dem Genuss beider Süßungsmittel Pflicht!

 

Bei einer insgesamt ausgewogenen Ernährung spricht nichts gegen eine kleine Süßigkeit zwischendurch. Statt Zucker können Sie dabei zu verschiedenen alternativen Süßungsmitteln greifen. Doch viele Obst- und Gemüsesorten enthalten von Natur aus eine gewisse Süße. Mit einer bunten und ausgewogenen Ernährung, die viele frische Produkte beinhaltet, sind Sie auf zusätzliche Süßungsmittel oft gar nicht mehr angewiesen. 

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