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Alles super? Was wirklich in Superfoods drinsteckt

Sie sollen beim Abnehmen helfen, jung halten oder sogar vor Krebs schützen - sogenannte Superfoods liegen im Trend. Chiasamen, Goji-Beeren oder Quinoa werden die unterschiedlichsten Eigenschaften nachgesagt, doch alle sollen sie die Gesundheit fördern. Aber was steckt wirklich hinter den angeblichen Superkräften der Superfoods und gibt es nicht vielleicht ein einheimische Alternativen?

 

Beeren-Trends aus Südamerika und Fernost

Viele Superfoods haben eine weite Anreise hinter sich, ehe sie in unseren Supermarktregalen landen. Ursprünglich stammen die meisten aus Mittel- und Südamerika oder auch aus Asien. Die Acai- oder Açai-Beere etwa wächst vor allem im Amazonas-Gebiet Brasiliens. Sie ist reicht an Mineralstoffen und Calcium. Hat sie lange genug Zeit zum Reifen, enthält die Beere auch reichlich Antioxidantien. Aufgrund der Nachfrage, die in den letzten Jahren stark gestiegen ist, wird die Frucht mittlerweile allerdings sehr früh geerntet. Dadurch sinkt der Gehalt an Antioxidantien in der Açai.

Als regionale Alternative zur Acai bieten sich einige rote Traubensorten an. Auch Blaubeeren sind ein guter Ersatz, der in den Sommermonaten in Deutschland leicht und günstig zu finden ist. In der heißen Jahreszeit ist frisch gepresster Saft eine vitaminreiche Erfrischung. 

Auch Goji-Beeren, die in der traditionellen chinesischen Küche und Medizin Anwendung finden, erobern den Superfood-Markt. Als Fänger freier Radikaler sind Gojis in Sachen Anti-Aging sehr beliebt. Zudem liefert die Beere mit 48 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm einen vergleichbaren Wert wie Erdbeeren (57 Milligramm), Orangen (45 Milligramm) oder andere, regionalere Vitamin C-Bomben.

Eine Alternative ist aber auch der Eigenanbau: Die Bocksdorn-Sträucher, an denen die Beeren wachsen, sind frostresistent und damit auch für den Anbau in Mitteleuropa geeignet. Wer Gerinnungshemmer zu sich nimmt, sollte aber auch in diesem Fall beim Verzehr vorsichtig sein; 2013 gab das Bundesinstitut für Arzeimittel und Medizinprodukte eine Warnung vor Wechselwirkungen  mit der Beere heraus.

 

Superfood-Samen und Getreide: Chia und Quinoa

Ebenfalls ein Superfood-Trend ist Chia. Die Samen stammen ursprünglich aus Mexiko, sind aber heute in ganz Lateinamerika verbreitet. Weil sie auch in größeren Höhen als etwa Mais noch gedeihen, haben sie sich dort zum Grundnahrungsmittel entwickelt. Mit reichlich Ballaststoffen, Eiweiß und Omega 3-Fettsäuren hat sich Chia auch bei uns zum gesunden Superfood gemausert. Allerdings ist Vorsicht geboten: mehr als 15 Gramm Chia sollten Sie pro Tag nicht verzehren. Zudem sind Wechselwirkungen mit Blutverdünnern wie Aspirin möglich, ebenso allergische Reaktionen.

Auf der Superfood-Liste steht auch Quinoa. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Pseudo-Getreide, dass ähnliche Eigenschaften aufweist, aber kein Getreide im eigentlichen Sinne ist. Das „Gold der Inkas“ stammt ursprünglich aus Peru und enthält sehr viel Protein. Wer vegetarisch leben oder nur weniger Fleisch essen will, für den ist Quinoa eine gute Alternative. Auch wer kein Gluten verträgt, ist mit diesem Korn gut bedient.

Als regionalere Alternative zu Quinoa bietet sich Hirse an. Sie verfügt über einen ähnlich hohen Anteil an Eiweiß, bringt allerdings etwas weniger Eisen und Magnesium mit. Durch eine ausgewogene Ernährung lässt sich das aber ausgleichen.

 

Superfoods liegen im Trend. Mit gesunden Inhaltsstoffen bereichern sie unseren Speiseplan. Doch wer nicht auf die mitunter nicht gerade preiswerten Exoten zurückgreifen möchte, für den gibt es durchaus auch heimische Superfoods als Alternative. Wann genau diese Saison haben und Ihnen die meisten Vitamine liefern, haben Sie mit unserem Saisonkalender genau im Blick. 

 

Bild: Fotolia

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