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Zwischen Steinzeit und Soldaten: Exotische Ernährungsformen im Überblick

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Ansprüche an die Ernährung des Menschen stark entwickelt. Lag der Fokus in schwierigen Zeiten vor allem darauf, den Körper bei Kräften zu halten, spielen heute eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle bei der Entscheidung darüber, was auf unserem Teller landet. Daraus haben sich die unterschiedlichsten Ernährungsformen und Diäten, von Vegetarismus bis Frutariern, entwickelt. Hier finden Sie mehr Infos zu einigen der Exoten unter den Diäten.  

 

„Knabbern an der Karotte“ mit Rohkost

Immer mehr Menschen entscheiden sich, dem „raw food“ eine Chance zu geben. So verzeichnet die Rohkost-Bewegung nach diversen Lebensmittel-Skandalen der letzten Jahre wieder einen Zulauf. Die Anhänger der auf rohen Zutaten basierenden Ernährung verzichten auf alle Lebensmittel, die gekocht oder über 40° Celsius erhitzt werden müssen. Als Basis bei der Rohkost dienen vor allem Obst und Gemüse, Samen, Keime oder auch Nüsse. Kartoffeln oder Reis dagegen sind tabu, weil sie nur gekocht für den Verzehr geeignet sind. Geringe Hitze ist bei der Zubereitung dagegen gestattet, so dass der rohe Speiseplan zum Beispiel auch um Dörrobst erweitert werden kann. Bei der roh-veganen Ernährung entfallen zudem auch tierische Produkte wie Milch.

Bei vielen Raw Food-Fans steht vor allem die Gesundheit im Vordergrund. Sie gehen davon aus, dass bei Kochen zu viele Nährstoffe in Lebensmitteln verloren gehen. Die rohe Variante soll daher gesünder sein und sogar Allergien oder andere Krankheiten lindern können.

Grundsätzlich sind unverarbeitete Lebensmittel wie frisches Gemüse Bestandteile eines gesunden Speiseplans. Wer sich allerdings mit dem Thema noch nie beschäftigt hat, sollte die Ernährung nur Schritt für Schritt umstellen, um den Körper nicht zu überfordern. Beim Vegetarierbund Deutschland finden Sie einige Infos zu den Grundlagen roher Ernährung. Das passende Handwerkszeug für die Küche, etwa eine geeignete Rohkost-Reibe, finden Sie hier im Börner-Shop.

 

 

Essen wie ein Höhlenmensch

Steinzeit-Essen, auch bekannt als Paleo-Diät, geht davon aus, dass der Mensch sich im Laufe der Evolution an einige Lebensmittel besonders gewöhnt hat und die steinzeitliche Ernährung daher eine gesündere Alternative zu modernen Lebensmitteln sei. Die Paleo-Diät basiert auf hochwertigem Fleisch oder Fisch zur Proteinversorgung, Gemüse, Nüssen und Eiern. Nicht erlaubt sind dagegen Zucker oder Getreide. Auch Milch und Milchprodukte, die in der Evolutionsgeschichte noch relativ neu auf dem Speiseplan des Menschen sind, gehören nicht zur Steinzeit-Ernährung. Pflanzenfette sind mit Ausnahme von Oliven- und Kokosöl auf dem Paleo-Ernährungsplan ebenfalls nicht vorgesehen, stattdessen erhalten tierische Fette den Vorzug – damit widerspricht die Paleo-Ernährung allerdings vielen Medizinern, die Pflanzenöl als wesentlich gesünder für den Körper einstufen.

Positiv ist bei Paleo auf jeden Fall der Verzicht auf allzu stark verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte. Im Hinblick auf neue Erkenntnisse der Medizin und Ernährungswissenschaft sollten Sie vor dem Umstieg auf Paleo, ebenso wie vor jeder anderen Ernährungsumstellung, aber auf jeden ärztlichen Rat einholen und einen Gesundheitscheck vornehmen lassen.

 

Kriegeressen für Leistungssportler

Bei der „Warrior-Diät“ geht es entgegen des ersten Eindrucks weit weniger darum, was Soldaten essen, sondern vielmehr wann. Denn um den Stoffwechsel anzuregen und die Leistungsfähigkeit zu steigern, verzichten Anhänger dieser Ernährungsform auf Kohlenhydrate und größere Mahlzeiten im Laufe des Tages. Lediglich kalorienfreie Getränke, Proteinshakes oder Nüsse sind gestattet, um eventuelle Hungergefühle zu dämpfen. Erst am Abend gibt es ein möglichst ausgewogenes, ausgiebiges Essen. Damit soll die „Diät der Krieger“ nachts Erholung und Muskelregeneration fördern.

Durch die langen Verzichtsphasen erfordert diese Ernährung ein enormes Maß an Disziplin und ist nur für kerngesunde Menschen geeignet. Daher wird sie vorwiegend von Sportlern wie Bodybuildern befolgt. Die Kriegerdiät gilt zudem nicht als Diät zur Gewichtsabnahme, sondern soll eine langfristige Ernährungsform sein, bei der der Körper lernt, nur auf echte Hungergefühle zu reagieren und nicht etwa aus Langeweile zu essen.

 

Alle drei dieser Diät-Exoten erfordern grundlegende Kenntnisse zu Ernährung und Gesundheit, damit Sie keine Mangelerscheinungen erleiden. Daher sollten Sie sich auf jeden Fall gründlich informieren und ungeachtet der Diät darauf achten, dass Ihr Speiseplan viele frische und regionale Produkte enthält. So essen Sie auf jeden Fall gesund und ausgewogen. 

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