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Kampf der Kohlsorten: Blaukraut gegen Weißkohl

Jetzt im Winter schlägt die Stunde des Kohls. Deftiger Apfel-Rotkohl, Kohlsuppe zum Aufwärmen oder auch knackiger Weißkohlsalat als Beilage zu deftigem Winteressen, die Liste an leckeren Kohlgerichten ist lang. Aber wie siehts aus bei Blaukraut und Weißkohl: Welcher der beiden Kandidaten ist gesünder? Und welchen Kohl essen die Deutschen eigentlich am liebsten?

 

Rotkohl, Blautkraut oder Rotkraut?

Schon bei der Bezeichnung des Kohls fangen für viele Menschen die Schwierigkeiten an. Während der Weißkohl höchstens noch als Weißkraut oder einfach Kraut gehandelt wird, hört der Rotkohl je nach Region auf die unterschiedlichsten Namen. Oft gibt es tatsächlich auch kleine optische Unterschiede. Im Norden Deutschland ist der Kohl eher rot eingefärbt, während im Süden ein kräftiges Blaut-Violett dem Blaukraut seinen Namen gibt. Bedingt sind diese Unterschiede sowohl durch das Anbaugebiet als auch die Zubereitung. Mit Säure wie Essig zubereiteter Kohl, der im Norden üblich ist, färbt sich rot. Grund dafür sind die Anthocyane, die der Kohl enthält und die unter anderem als Säure-Base-Indikator fungieren. Auch der eher saure Boden im Norden, in dem der Kohl wächst, sorgen für den rötlichen Farbton. Süßlicher Kohl, wie er eher südlich serviert wird, behält dagegen seine violette Färbung und kann sogar ins Blaue einschlagen.

 

Weißkohl gegen Rotkraut

Weißkohl ist eine Vitamin C-Bombe und gehört damit im Winter unbedingt auf den Speiseplan. Zu seinen weiteren gesunden Inhaltsstoffen zählen Vitamin K und Selen, ein Bestandteil sogenannter Selenoproteine, die entzündungshemmend wirken und die Zellen vor freien Radikalen schützen. Das Weißkraut enthält außerdem zahlreiche Antioxidantien, die den Alterungsprozess verzögern. So ist der Kohl ein regelrechter Jungbrunnen. Daneben liefert Weißkohl sehr viele Ballaststoffe, die lange satt halten und die Verdauung anregen.

Weißkohl können Sie als leckeren Krautsalat oder in der amerikanischen Variante „Cole Slaw“ servieren. Aber auch zu Sauerkraut verarbeitet ist es ein echter Gesundmacher. Achten Sie generell darauf, den Kohl nur kurz zu kochen, um möglichst viele gesunde Bestandteile zu erhalten. Mit einem Krauthobel in feine Streifen geschnitten, ist der Kohl in kürzester Zeit vitaminschonen gegart.

Auch im Rotkohl finden Sie reichlich Vitamin C und Vitamin K. Damit ist der bunte Kohlkopf nicht nur gut für die Abwehrkräfte, sondern auch für die Blutgerinnung. Außerdem erhält Rotkohl reichlich Magnesium sowie Folsäure, daher ist er auch für Schwangere sehr empfehlenswert.

Die Anthocyane, die für die bunte Farbe des Kohls sorgen, sind nicht nur ein pH-Wert-Indikator, sondern auch gesund. Sie kurbeln unter anderem den Fettstoffwechsel an, wodurch Rotkohl ein echter Schlankmacher ist. Daneben enthält Rotkohl Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen sollen. Weil der Gehalt im rohen Kraut am höchsten ist, sollte auch Blaukraut am besten nur kurz gegart werden. Auch roh, zum Beispiel ein leckerer Rotkohlsalat, am besten fein geschreddert, ist Rotkohl eine echte Delikatesse.

 

Große Unterschiede bei den gesundheitlichen Pluspunkten von Weiß- und Rotkohl gibt es also kaum. Welchen Sie essen sollten, ist daher reine Geschmackssache. Viele Menschen greifen allerdings lieber zum Weißkohl, der mit rund 350.000 Tonnen Jahresernte die beliebteste Kohlsorte ist. Neben den beiden gibt es aber noch zahlreiche weitere Kohlsorten, die gerade im Winter den Speiseplan bereichern. Als Gemüse der Saison sind sie ideal, um Ihnen gesund durch den Winter zu helfen. 

Bildquelle: Fischer Food Design via Fotolia

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