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Faktenfreitag: Frutarier – wer oder was ist das eigentlich?

Menschen, die als Frutarier leben, möchten weder Tiere noch Pflanzen schädigen. Sie verzehren nur Dinge, die die Natur freiwillig hergibt und befolgen in ihrer Ernährung strenge Regeln. Erlaubt sind Obst, Nüsse und Gemüsefrüchte wie Tomaten, Kürbisse, Paprika, Zucchini oder Avocado. Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen und Getreide wie Weizen, Reis, Hirse und Mais sind gestattet. Die Pflanzen sterben von selbst, nachdem die Samen ausgereift sind. Fruitarier verzichten auf alle tierischen Produkte. Kartoffeln, Rote Beete und  Zwiebeln sind ebenfalls tabu, da die Wurzelteile der Pflanzen bei der Ernte beschädigt werden oder die Mutterpflanze abstirbt.

Die Entscheidung, sich als Frutarier zu ernähren, beruht auf einer Lebenseinstellung, die ein Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen ermöglichen soll, bei dem niemand zu Schaden kommt. Gesundheitliche und ökologische Aspekte spielen in der Entscheidung zum Frutarismus eine tragende Rolle. Aber auch spirituelle Gründe können sie beeinflussen; Mahatma Gandhi etwa war bekennender Frutarier, bis ihn gesundheitliche Gründe zurück zur vegetarischen Ernährung brachten.

Frei nach Spruch „Leben und leben lassen“ beachten Frutarier strenge Ernährungsregeln, doch auch in ihrem Umfeld gelten dieselben Prinzipien. Kleidung besteht nicht aus Leder, Seide oder Wolle. Möbel sind nicht aus Naturmaterialien gefertigt, denn diese entstammen lebenden Organismen.

Frutarier befolgen nicht nur eine Ernährungs-, sondern eine ganze Lebensphilosophie. Dabei spielen oft auch gesundheitliche, ökologische oder spirituelle Überlegungen eine Rolle. Die Anhänger frutarischer Ernährung versprechen sich von ihrer Lebensweise mehr Einklang mit der Natur.

Aufgrund des eingeschränkten Speiseplans kann es bei Frutariern zu Mangelerscheinungen kommen. Denn es gibt Nährstoffe wie etwa Vitamin B12, die lebenswichtig für Menschen sind, aber fast nur in tierischen Produkten vorkommen. Deswegen empfiehlt es sich, regelmäßig einen Arzt zur Kontrolle aufzusuchen, um solche Probleme im Fall der Fälle frühzeitig zu entdecken und gegenzusteuern. Für Personengruppen, die auf eine besonders ausgewogene Ernährung achten sollten, etwa Schwangere und Leistungssportler, raten Experten daher von einer frutarischen Ernährung ganz ab. 

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