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Sauer macht lustig

Jeder kennt das: Ein Biss in eine saure Frucht und schon verzieht sich das Gesicht zu einer komischen Grimasse. Damit hat man die Lacher auf seiner Seite. Lustig ist es demnach mit Sicherheit für andere. Aber stimmt das Sprichwort? Kann man, wenn man etwas Saures isst, selbst gute Laune bekommen?

Die etwas enttäuschende Antwort lautet: Nicht in jedem Fall. Denn das Sprichwort „Sauer macht lustig“ beruht auf einer falschen Übertragung: Sauer macht demnach nicht „lustig“, sondern „gelüstig“. Das bedeutet schlicht, dass Saures Lust auf Essen macht und somit appetitanregend wirkt.

In diesem Sinne stimmt jedoch das Sprichwort. Viele saure Lebensmittel regen den Speichelfluss sowie die Verdauung an und fördern so den Appetit. Hinzu kommt, dass viele saure Lebensmittel gesunde und bekömmliche Inhaltsstoffe besitzen. Die im Sauerkraut enthaltene Milchsäure und das Vitamin C schützen zum Beispiel unsere Darmflora. In Zitrusfrüchten ist auch ein wichtiger Ballaststoff namens Pektin enthalten. Dieser wirkt verdauungsfördernd und trägt dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken.

Wissenschaftler sind sich mittlerweile darüber einig, dass bestimmte saure Lebensmittel die Stimmung heben und die Konzentrationsfähigkeit verbessern können. Der Botenstoff Serotonin spielt eine wichtige Rolle für unsere Stimmung: Ein Serotoninmangel macht sich als Depression bemerkbar. In diversen Studien konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von sauren Lebensmitteln dazu führt, dass im Körper der Serotoninspiegel ansteigt. Der gleiche Effekt ist jedoch auch bei Süßem zu beobachten, weshalb viele unbewusst zur Schokolade greifen, wenn sie in einer depressiven Stimmung sind.

Wie viel Säure ist gesund?

Im Magen herrscht ein sehr saures Klima. Die vom Magen produzierte Säure hilft, die Nahrung zu verdauen. Ebenso tötet sie Bakterien und andere unerwünschte Eindringlinge ab. Die Magenschleimhaut ist für diese körpereigene Säureattacke bestens gewappnet. Durch Stress und andere psychische Belastungen kann jedoch zu viel Magensäure produziert werden. Sodbrennen kann die Folge sein. Wer an einem derartigen Reizmagen leidet, sollte vorsichtig mit sauren Lebensmitteln sein.

Hitliste der sauren Lebensmittel

Essiggurken und Mixed Pickles: Saure Gurken sind der Klassiker der in Essig eingelegten Gemüsesorten. Sie stehen auf der Hitliste ganz oben. Ausschlaggebend für den typischen Geschmack ist die Essigsäure.

Zitronen: Getränke mit frischem Zitronensaft löschen den Durst. Die Zitronensäure macht Speisen zudem leichter verdaulich.

Saure Heringe: Gerade nach einem feuchtfröhlichen Abend sind Bismarckhering und Rollmops sehr beliebt. Übermäßiger Alkoholgenuss ist mit einem hohen Verlust an wichtigen Mineralstoffen verbunden. Ein saurer Hering füllt die körpereigenen Mineralstoffspeicher auf und bringt den vom Kater geplagten „Patienten“ wieder auf Vordermann. Genauso gut hilft übrigens auch viel Mineralwasser zu trinken.

Sauerkraut: Durch die Milchsäuregärung ist Sauerkraut leicht verdaulich und bekömmlich. Der niedrige pH-Wert trägt dazu bei, dass der hohe Vitamin-C-Gehalt weitgehend erhalten bleibt.

Rhabarber: Er wird häufig als Obst betrachtet, ist aber ein Gemüse. Rhabarber ist reich an Kalium und Vitamin C, aber roh ausgesprochen sauer durch seinen Oxalsäuregehalt. Daher wird er meist mit Zucker gekocht, um überhaupt genießbar zu sein.

Saure Früchte: Die Fruchtsäuren von Sauerkirschen, Johannisbeeren, Brombeeren und Co. erfrischen und löschen den Durst.

Sauermilchprodukte: Sie entstehen durch Gärung unter Beteiligung von Milchsäurebakterien, z. B. Sauermilch, Sauerrahm oder Trinkjogurt.

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