Footer Helfer RELOADED - Version: 1.7.0
  • Versand mit DHL - kostenfrei ab 19,90 € innerhalb Deutschlands

  • Günstige Versandkosten innerhalb Europas

  • 24 Stunden Service Hotline 06575-95120

Alles bio bei Fair Trade? Was Gütesiegel wirklich bedeuten

„Bio-Anbau“, „kontrollierter Anbau“, „fair gehandelt“… Viele Verbraucher achten beim Einkaufen immer mehr auf Bio- oder Gütesiegel. Nicht immer ist aber auf den ersten Blick klar, was wirklich dahintersteckt und welchen Siegeln Sie vertrauen können. Daher haben wir uns einen Weg durch den Zertifikatsdschungel gebahnt und uns angesehen, was wirklich hinter den bekanntesten Biosiegeln steckt.

Vorab: Nicht alle Siegel, die Sie im Supermarkt sehen, sind offizielle Bio- oder Fair Trade-Kennzeichnungen. Manche stammen von Industrieverbänden oder gleich von den Herstellern selbst. Strenge Richtlinien oder Kontrollen entfallen in diesem Fall meistens. Achten Sie daher darauf, dass ein Siegel von unabhängigen Institutionen vergeben oder von Kontrollstellen geprüft wird. 

Am bekanntesten ist wohl das grün-schwarze Bio-Siegel im sechseckigen Rahmen. Dabei handelt es sich um ein staatliches Siegel, das 2001 in Deutschland eingeführt wurde. Es kennzeichnet Produkte, die der EG-Öko-Verordnung gerecht werden. Obwohl es hauptsächlich für Lebensmittel gilt, ist es auch auf anderen Produkten zu finden. Bei Nahrungsmitteln dürfen höchstens 5% der Zutaten aus konventioneller Erzeugung stammen, und auch das nur, wenn Bio-Alternativen über längere Zeit nicht verfügbar sind. Gentechnik ist für Produkte mit dem deutschen Bio-Siegel komplett untersagt.   

 

 

Weiße Sterne, angereiht in Form eines Blatts auf grünem Untergrund - so sieht das EU-Bio-Logo aus. Für die Verleihung müssen mindestens 95% der Zutaten eines Produktes ökologischer Herkunft sein. Künstliche Aromen und Farbstoffe sind tabu, allerdings sind bis zu 0,9% Anteil an gentechnisch verändertem Material erlaubt.  Seit Juli 2012 ist das Siegel verbindlich für alle vorverpackten Lebensmittel, die in einem EU-Mitgliedsstaat nach ökologischen Richtlinien produziert werden. 

 

Alles fair bei Fair Trade?

Neben Bio-Produkten sind vor allem Fair-Trade-Siegel eine Orientierungshilfe für viele Verbraucher. Damit werden Produkte gekennzeichnet, bei deren Herstellung faire Arbeitsbedingungen sichergestellt sind. 

 Das wohl bekannteste Fair Trade-Siegel ist das schwarz-blau-grüne Siegel des Vereins TransFair. Produkte mit diesem Logo werden unter fairen Arbeitsbedingungen von gewerkschaftlich organisierten Arbeitern geerntet oder hergestellt. Zusätzlich werden sie umweltschonend produziert, gefährliche Pestizide sind beim Anbau nicht erlaubt. Geld- und Warenflüsse müssen transparent und nachvollziehbar sein, damit ein Produkt das Fairtrade-Logo tragen darf. 

 

 

Das Fair Trade-Unternehmen GEPA kennzeichnet verschiedene Produkte, von Lebensmitteln bis Taschen, mit einem eigenen Siegel. Die Produkte unterliegen einem Mindestpreis, der sicherstellen soll, dass die Produzenten kostendeckend arbeiten können. Lebensmittel mit dem Siegel werden ohne Gentechnik hergestellt, für Bio-Qualität garantiert es allerdings nicht.

 

Und was ist mit Herkunftsangaben?

Auch regionale Produkte liegen im Trend. Dabei verlassen sich viele Verbraucher auf Bezeichnungen wie „aus regionaler Herstellung“ und gehen davon aus, dass das Produkt auch in ihrer Gegend hergestellt wurde. Auch manche Produktnamen, wie etwa der Ostfriesen-Tee, haben einen regionalen Anklang. Dabei sind zwar viele, aber längst nicht alle Angaben zur regionalen Herkunft geschützt.

„Spreewaldgurken“ oder „Thüringer Rostbratwurst“ sind beispielsweise bei der Europäischen Kommission  als Produkte mit regionalem Bezug eingetragen. Welche anderen Produkte mit regionaler Herkunft das noch sind, können Sie hier nachprüfen.

Auch ohne Herkunftssiegel sind übrigens auch die Küchenhelfer von Börner „made in Germany“ – ganz sicher. Und wenn Sie regional und nachhaltig einkaufen möchten, erfahren Sie hier in unserem Saisonkalender, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben. 

 

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Biogütesiegel

    Hallo Ingrid,
    ein sehr guter Beitrag. Dass Ihr eine Liste von den wichtigsten Biosiegeln zusammengestellt habt, ist echt klasse.
    Viele wissen gar nicht was sie bedeuten und wann sie verliehen werden, drum ist Aufklärungsarbeit gefragt. Gütesiegel sollen ja dem Kunden schließlich Sicherheit gewährleisten, dass dieses Produkt zum Beispiel ein Bioprodukt ist.
    Weiter so!
    Viele Grüße wünscht Dir kundentests.com